Monatsarchiv für März 2010

 
 

Vernissage mit Bildern von Sylvia Stadtmüller ein voller Erfolg

Peter Flume eröffnet die Ausstellung und lädt zum Dialog einVergangenen Sonntag eröffnete ich zusammen mit dem Galeristen Erwin Huber die Ausstellung der Fotografien von Sylvia Stadtmüller. Der Einladung zur Vernissage nach Nürtingen folgten insgesamt rund 60 Kunstinteressierte. Da die Ausstellung unter dem Moto “Unternehmen und Kunst im Dialog” stand, war es für mich schön zu beobachten, wie der Dialog gleich vor Ort aufgenommen wurden.

Die Bilder von Sylvia Stadtmüller boten dabei mit ihren interpretationsfähigen Überlagerungen und Unschärfen willkommene Anstöße und Möglichkeiten, den eigenen Alltag zu reflektieren. Dieser Dialog wird nun in den kommenden Wochen in den Unternehmen fortgesetzt, die sich dafür interessiert haben und interessieren, Bilder von Sylvia Stadtmüller zu erwerben.

Peter Flume im Gespräch mit KunstinteressiertenDie Ausstellung ist noch bis zum 2. Mai 2010  in Nürtingen-Neckarhausen, Neckartailfinger Str. 5 zu besichtigen. Interessenten können sich gerne an mich wenden, so dass wir einen Termin miteinander vereinbaren können.

Vernissage mit Fotografien von Sylvia Stadtmüller

Am 21. März 2010, 11.00 Uhr veranstalte ich mit dem Galeristen Erwin Huber eine Vernissage mit den Fotografien von Sylvia Stadtmüller (www.wandwurf.de) in Nürtingen-Neckarhausen, Neckartailfinger Str. 5.

Die Fotokünstlerin Sylvia Stadtmüller beschäftigt sich mit experimenteller Fotografie als Ausdrucksform der Kunst. Die 32-Jährige nimmt Menschen, Landschaften, Gebäudeteile auf und fügt sie zu neuen Bildkompositionen zusammen. Autos fahren im Meer, eine Frau schwebt geisterhaft eine Bahnhofstreppe hinauf ,oder am Rande einer Gruppe aus Rehen fischt ein Miniaturangler. Oft erschließt sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick, welche Szenen die Mülheimerin miteinander verknüpft.

Michael Sudahl führte ein Interview mit Sylvia Stadtmüller:

Frau Stadtmüller, in Ihren Bildern verschwimmen verschiedene Orte und Zeiten miteinander. Warum?

Sylvia Stadtmüller: Die Dinge der Welt bewegen sich in einem stetigen Fluss, sind jedoch meiner Meinung nach über die Zeit miteinander verbunden. Um das zum Ausdruck zu bringen, füge ich verschiedene Kompositionen aus konträr verknüpften Situationen zu einer neuen Bildeinheit zusammen und erzeuge dadurch einen Spannungsbogen. Dieser wiederum verbindet verschiedene Zeit- und Stimmungsebenen miteinander.

Wie entstehen Ihre Bilder?

Stadtmüller: Ich reise seit ich ein Teenager bin um die Welt, habe alle Kontinente besucht. Auf diesen Reisen, aber auch im Alltag fotografiere ich. Menschen, Landschaften, Gebäudeteile, Möbel, Tiere und andere Dinge. Das ist der handwerkliche Teil meiner Arbeit. Gute Fotos sind die Grundlage. Es ist wie beim Backen, die Rohstoffe müssen einwandfrei sein, sonst schmeckt der Kuchen nicht. Irgendwann sitze ich in meinem Atelier und füge zusammen, was zusammen gehört. Das ist der kreative Teil. Dann entstehen meine Bildinterpretationen.

Sie wissen also in dem Moment, in dem Sie das Foto schießen, nicht, wie die spätere Bildkomposition aussieht?

Stadtmüller: Nein, ich habe keinen Plan im Kopf, wenn ich mit meiner Kamera losziehe. Ich bearbeite die Fotos auch nicht nach. Verkleinere oder vergrößere nichts. Manipuliere nicht mit Farb- oder anderen Filtern. Mein Ziel ist es, durch die Kombination und Überlagerung der Bildwelten aus unterschiedlichen Zeiten Collagen entstehen zu lassen, die in eine surreale Welt führen.

Wie würden sie Ihre Arbeiten charakterisieren?

Stadtmüller: Meine Art zu fotografieren und Dinge durch die Linse zu betrachten, ist provokant und melancholisch, naiv und bizarr zugleich. Ich habe nie den Anspruch auf absolute Perfektion. Vielmehr geht es mir darum, Stimmungen zu erzeugen und ein Bewusstsein für den Moment zu entwickeln.

Kommen wir zurück in die Realität: Können Sie von der Kunst leben?

Stadtmüller: Fotografieren und meine künstlerische Tätigkeit waren bisher ein Nebengewerbe – ökonomisch betrachtet. Seite Ende vergangenen Jahres bin ich selbständig und lebe von meinen Arbeiten.

Sie haben keine klassische Fotografen-Ausbildung oder ein Kunststudium gemacht.

Stadtmüller: Das ist richtig. Auch wenn ich damit nicht kokettieren will, aber ich bin das, was man eine Autodidaktin nennen würde. Ich habe, was ich tue, auch nie als Beruf gesehen, vielmehr als Berufung.

Zur Person

Sylvia Stadtmüller (Jahrgang 1977) ist in Koblenz geboren und fing bereits mit 13 Jahren an zu fotografieren. Die Tochter aus einer Arbeiterfamilie ist heute rund 100 Tage pro Jahr unterwegs auf der Suche nach Bildmotiven. Sie hat alle Kontinente bereist. Für die Bildkompositionen der Ausstellung war sie etwa in Mailand, Kuba und Bankog.

Die Fotokünstlerin Sylvia Stadtmüller beschäftigt sich mit experimenteller

Fotografie als Ausdrucksform der Kunst. Die 32-Jährige nimmt Menschen, Landschaften, Gebäudeteile auf und fügt sie zu neuen Bildkompositionen zusammen. Autos fahren im Meer, eine Frau schwebt geisterhaft eine Bahnhofstreppe hinauf ,oder am Rande einer Gruppe aus Rehen fischt ein Miniaturangler. Oft erschließt sich dem Betrachter erst auf den zweiten Blick, welche Szenen die Mülheimerin miteinander verknüpft.

Die Teilnehmer der Talk-Runden: Marion Putensen und Stefan Heinemann

Ihr Erfolg ist unser Ziel! Mit diesem Anspruch begleiten Marion Putensen und Stefan Heinemann ihre Kunden auf deren unternehmerischen Weg. Dabei stehen häufig Fragestellungen der beruflichen Neuorientierung und die damit verbundenen Entscheidungen im Mittelpunkt. Um den Unternehmenserfolg zu garantieren, setzen die Beiden auf eine umfassende, vorausschauende und kompetente Beratung mit dem Ziel, gemeinsame Lösungswege zur optimalen Gestaltung der individuellen Zielvorstellungen zu entwickeln. “Wir verstehen uns gegenüber unseren Kunden als Dienstleister in allen Fragestellungen.” so Marion Putensen über ihren Ansatz.

Zu den Geschäftsfeldern der Putensen & Heinemann Beratungsgesellschaft gehören das Coaching, die Unternehmensberatung und Seminare. Dabei bringen die beiden  Consultants ein breites Spektrum an Fähigkeiten mit ein. Marion Putensen beispielsweise ist Personal & Business Coach (IHK), NLP Practitioner, Stefan Heinemann ist Augenoptikermeister; Business Coach und beide sind KfW akkreditiert.

Zum Beratungsangebot zählen folgende Themenfelder:  Gründungsberatung & Coaching, Marketing und Vertrieb, Businessplan und Konzepterstellung, Personalentwicklung, Business Development & Franchise Development, Projektentwicklung und Management, Fördermittelberatung, Finanzplanung, Zeitmanagementseminare, Verkauf-, Personal- und Motivationstraining.

Über mein Filmprojekt meinen Marion Putensen und Stefan Heinemann: “Entscheiden heißt, aktiv werden; sich neu erfinden und sein Leben in die Hand nehmen,dazu bedarf es Begeisterung und Leidenschaft. Dieses Filmprojekt ist für uns eine sehr gute Möglichkeit bei anderen etwas zu entzünden und von unserer Leidenschaft abzugeben.”

Die Teilnehmer der Talk-Runden: Andreas Wenzlau

Andreas Wenzlau hat sich mit seinem Trainings- und Beratungsunternehmen aw management consulting auf die Themen Management und Führung in Unternehmen sowie auf Kundenprofiling spezialisiert. Er ist seit über 15 Jahren freiberuflicher Trainer und Berater und wir kennen uns bereits seit gut 10 Jahren. In dieser Zeit haben wir in unterschiedlichen Projekten sehr erfolgreich miteinander gearbeitet.

Zu den Auftraggebern von Andreas Wenzlau zählen Wirtschaftsverbände, Konzerne und mittelständische Unternehmen. Er ist Autor des Buchs „KundenProfiling“ und von Fachbeiträgen über Veränderungsmanagement und Kundengewinnung sowie Lehrbeauftragter für Management und Interaktion in Unternehmen. Er ist Mitglied im BDVT (Berufsverband für Trainer, Berater und Coaches), sowie in der ECA (European Coaching Associations).

Andreas WenzlauAndreas Wenzlau beschreibt seine Arbeit etwa so:

Wir definieren und entwickeln Perspektiven und Ziele. Wir gehen miteinander durch Täler und über Höhen. Wir brauchen Kraft und gewinnen Mut, lernen uns neu kennen und entdecken unsere Talente. Wir hauchen Visionen Leben ein. Vernetztes Denken und Handeln in ganz unterschiedlichen Aufgabenstellungen. Dabei folgt er dem Leitsatz:

“Ein Mensch verändert sich erst dann, wenn er selbst beschließt es zu tun!”

Vor seiner Beratertätigkeit war Andreas Wenzlau viele Jahre in verschiedenen Führungspositionen als Vertriebsleiter und Geschäftsführer verantwortlich für berufliche Weiterbildung und Wirtschaftsförderung.

Andreas Wenzlau über mein Filmprojekt: “Dieses Projekt spricht für sich! Themen aus dem Alltag von Menschen in Unternehmen. Tägliche Herausforderung und Anspruch gleichermaßen. Es gilt zu hinterfragen, zu besprechen. Gute aber professionelle Empfehlungen sollen helfen Ziele zu realisieren und Veränderungsprozesse gut zu gestalten. Dieses Filmprojekt unterstützt, provoziert und aktiviert zum nachdenken. Peter Flume lebt seine Visionen und ich leiste gerne einen Beitrag dazu.”

Die Teilnehmer der Talk-Runden: Andrea Sesterheim

“Jedes gegebene und jedes nicht gegebene Feedback ist ein entscheidender Moment der Entscheidung.” Mit dieser Aussage bringt Andrea Sesterheim das Thema auf den Punkt, mit dem sie sich tagtäglich als Trainerin und Beraterin auseinandersetzt.

Andrea SesterheimDie Tragweite dieser Entscheidungen ist enorm. Sie reicht von kleinen und großen Missverständnissen und/oder deren Klärung, über mehr oder weniger erfolgreiche Zusammenarbeit bis hin zum vollständigen Zusammenbruch komplexer Systeme. So geschehen im Bankhaus Lehmann Brothers, dessen Führungsspitze über Jahrzehnte eine Kommunikationskultur geschaffen hatte, die kein Feedback über die uns heute bekannten Fehlentwicklungen mehr zuließ. Es war nicht so, dass nicht frühzeitig gesehen wurde, was schief lief, es wagte nur niemand mehr die entscheidenden Stellen darauf hinzuweisen.

Für Andrea Sesterheim ist dies ein Grund mehr, immer wieder auf die unerschöpfliche Dimension dieses Kommunikationsinstruments hinzuweisen und seine Möglichkeiten weiter auszuloten. Leider scheint es im Arbeitsalltag häufig ein Schattendasein zu führen. Im geschützten Raum des Seminarkontextes, angeleitet von einer„netten Trainerin“ scheint es in gewissen Grenzen machbar zu sein zurückzumelden, was wir aneinander schätzen und was wir uns anders wünschen. Zurück an der Heimatfront sieht die Welt häufig jedoch ganz anders aus.

Zu meinem Filmprojekt äußert sich Andrea Sesterheim wie folgt:

“Es ist schön an einem Filmprojekt teilzuhaben in dem diese Momente der Entscheidung wieder in den Fokus der Aufmerksamkeit des Betrachters rücken.”